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St. Bartholomäus, Buir


Bartholomäuskapelle in Buir

Im Visitationsbericht des Herzogtums Jülich von 1536 wird die Kapelle in der Pfarre Tondorf zum ersten Mal urkundlich genannt. Diese Kapelle wurde 1867 durch einen Neubau ersetzt. Die alte Kapelle wurde abgerissen, der Chor blieb als Leichenhalle erhalten. Die neue Kapelle wurde am 28. August 1870 benediziert. Die Schäden aus dem letzten Krieg waren 1947 behoben. 1984 mussten die Fenster instand gesetzt werden.
Einschiffiger Backsteinbau, kreuzrippengewölbt, drei Joche, dreiseitig geschlossener, schmaler Chor, Dachreiter  hinter dem Westgiebel. 75 Sitz- und 50 Stehplätze.

Glocken: e" g" aus 1969, Johannes Mark, Brockscheid. - Orgel: 7 Register, mechanische Traktur, 1719 von Opladen St. Remigius nach Frohngau gekommen, von dort 1924 nach Buir, 1954 restauriert, Ernst Weyland, Opladen. - Hochaltar, Holz, aus Bauzeit, mit Figuren der hl. Märtyrer Abundus und Irenäus, H. 60 cm (Fest am 3. Tag nach Bartholomäus, dem 27. August, Wassersegnung gegen Augenkrankheiten). - Madonna mit Kind, Gips, H. 110 cm. - Hl. Bartholomäus, Gips, 110 cm.

Hagelkreuz, Sandstein, aus 1903, errichtet an Stelle eines Holzkreuzes. Seit etwa 250 Jahren zieht eine Prozession aus Buir und Frohngau und Einzelpilger aus Tondorf alljährlich zu Brotspende und Brotsegen am Hagelkreuz.
Pfarrhaus aus dem 18. Jh., 1890 und 1958 renoviert.
Pfarrheim; das zu Anfang der "preußischen" Zeit im vorigen Jh. als Schule gebaute Haus gelangte später in Privatbesitz und wurde 1961 erworben, anschließend restauriert und umgebaut. Eingeschossig.