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Maria Hilf, Golbach

 

 

 

 

 

 

 

St. Hubertus, Kallerheistert


Filialkapelle Maria-Hilf in Golbach

Das Kloster Reims hatte in merowingischer Zeit wahrscheinlich in Goldbach Besitz. - 1903 erhielten die Bewohner nach langen Bemühungen , unterstützt vom Ortspfarrer in Kall, die Genehmigung zum Bau eines eigenen Gotteshauses. Der Architekt Eduard Endler, Köln, entwarf die Pläne. Am 29. Mai 1904 wurde die Kapelle benediziert. Mit Datum vom 30. Dezember 1918 verlieh Kardinal Felix von Hartmann, Köln, der Filialgemeinde eigene Vermögensverwaltung. 1962 wurde die Kapelle um ein Joch verlängert nach Plan von Willi Schick, Kall.
Bruchsteinhalle von vier Jochen im Langschiff, einem Chorjoch und dreiseitig geschlossenem Chor; nördlich am Chor die Sakristei; das fünfte Langhausjoch ist Eingangshalle mit Empore. Über dem Satteldach im Westen Dachreiter, Chor hat niedriges Sattel- und Faltdach. 70 Sitz- und 50 Stehplätze.
Glocke fis aus 1914, Gießer ubk. - Orgel: 29 Register, elektronisch, Sonata 529/ 1, Ahlhorn. Dieses Instrument wurde jedoch durch eine neue Pfeifenorgel mit 7 Register des Orgelbauers Hubert Fasen im Juni 2004 ersetzt. Weitere Infos über die neue Orgel bitte auf diesen letzten Satz klicken.

 

Filialkapelle St. Hubertus in Heistert

Sie ist in ihrem ältesten Teil, dem Chor, aus Anfang des 16. Jhs. 1550 zelebrierte der zuständige Pfarrer von Dottel einmal in der Woche in der Kapelle die hl. Messe; seit dem 18. Jh. war stets ein Primissar angestellt. 1744/45 wurde an den Chor ein neues Langschiff gebaut, 1781 war die neue Sakristei fertig. Bei der Neueinteilung 1804 im ersten Bistum Aachen wurde das Gotteshaus als zur Pfarre Dottel gehörende Kapelle bestätigt. 1870/71 erfolgte ein Umbau, wobei man den Turm versetzte. 1953 wurde die Kapellengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung aus der Pfarre Dottel-Scheven in die Pfarre Kall umgepfarrt. Umfassende Restaurierungen wurden 1957 und 1958 durchgeführt.

Verputzter Bruchsteinbau, das Langschiff hat flache Decke, das Chorjoch und der fünfseitig geschlossene Chor haben Kreuzgewölbe; die Ostseite des Chors ist geöffnet zur Sakristei, deren Ostmauer im Halbkreis abschließt. Über dem Westgiebel ein Dachreiter mit etwas eingezogenem achtseitigem Helm. - 50 Sitz- und 80 Stehplätze.

Glocke aus 1654, Gießer ubk.; Glocke aus 1772, Gießer Bartholomäus Gunder, Köln. - Orgel. - Figuren: Madonna mit Kind, Holz, H. 72 cm, aus 15. Jh., niederrheinisch; Madonna mit Kind auf der Weltkugel, Holz, H. 62 cm, ubk.; hl. Hubert, Holz, H. ca. 90 cm, aus 17. Jh. (?), ubk.;  - Sakristeischrank, Rokoko (früher Kloster Steinfeld).