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St. Barbara
1435 beurkundet Johann, Herr zu Reifferscheid und Dyck, dass die Bewohner von "Kreywynckell" vom Kloster Steinfeld die Erlaubnis erhielten, ihre Kapelle zu Ehren Gottes, sowie der hll. Gottesmutter, Georg, Barbara, Katharina und Agatha weihen zu lassen unter der Bedingung, dass alle pfarrlichen Rechte dem Kloster Steinfeld verblieben. Mit erzbischöflicher Verfügung vom 25. August 1858 wurde Krekel mit den Orten Benenberg, Roder und Rüth von der Pfarre Steinfeld abgetrennt und zur Pfarre erhoben. Erster Pfarrer war Hubert Krein. Pfarrbezirk: Krekel mit Rüth; Benenberg, 2 km, Forsthaus Rüth; 1,2 km, und Roder, 1,3 km.
Pfarrer:
Franz Conrads (1925-1932) , Heinrich Kremer (1933-1939) , Hieronymus Goldbach (1940-1963), GerhardTelges (1963-1986), P. Andreas Münck SDS (1986-1994), P. Wieslaw Kaczor (seit 29. Januar 1995). Kirchenbücher von 1858 an.
Bauten:
Pfarrkirche zur hl. Märtyrerin Barbara
Die Kapelle aus dem 15. Jh. wurde 1723 nach Westen weiter ausgebaut. Nach dem ersten Weltkrieg war sie für die Gemeinde zu klein und nicht mehr weiter ausbaufähig. Um l930 entwarfen die Architekten Willy Weyres, Köln, und Hans P. Fischer, Köln, Pläne für einen Neubau. Der Plan des letzteren wurde 1931 ausgeführt. Der Neubau steht rechtwinklig an der alten Kirche, die seitdem als Jugendheim dient. Die Weihe der neuen Kirche war am 24. April 1932. Am 26. Dezember 1944 wurde die Kirche durch Bombenabwurf beschädigt. Bis 1952 war sie unter Leitung des Architekten Fischer wieder instand gesetzt. Bruchsteinhalle mit halbrundem Altarbereich im Süden und westlichem Seitenschiff, im Innern verputzt, Rabitzgewölbe, die Straßenfront im Norden hat einen asymmetrischen, nach Westen aufsteigenden Giebel als Kirchturrn: 170 Sitz- und 200 Stehplätze.
Glocken: g' b' aus 1954, Johannes Mark, Brockscheid. - Orgel: 7 Register, elektro-pneumatische Traktur, aus 1953, Josef Weimbs, Hellenthal.- HI. Barbara, Holz, H. 70 cm, aus ca. 1480, Köln. -Monstranz, Messing vergoldet, H. 62 cm, aus 16. Jh. -Barbarareliquiar, Kupfer versilbert, H. 38 cm, Rokoko, 18. Jh. -Katharinareliquiar, Messing, H. 30 cm, um 1700. - 2 Holzkästen mit Glaswand, H. 14 cm, Breite 21 cm, als Reliquiare, aus etwa 18. Jh. Pfarrhaus aus 1862, 1961 instand gesetzt.
Anschrift: Kath. Kirchengemeinde, St. Barbara, Krekel, Barbarastr. 4, 53925 Kall, Tel.: 02447/309, Kostenstelle: 0815520. Pfarre mit 461 Katholiken HWS, 59 NWS, Zahl der Nichtkatholiken unbekannt. Wallfahrten nach Barweiler. Schrifttum: Joester, Urkundenbuch, S. 380; H. P. Hilger, Eine spätgotische Statue der hl. Barbara in Krekel, in: Jb. des Kreises Schleiden 1971, S. 33 ff.
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