GdG Info Aktuelles Pfarrbüros GdG-Team Sakramente u. Anlässe Intranet Impressum
| |||
|
Start Bouderath Dottel-Scheven Frohngau Kall Keldenich Krekel Marmagen Nettersheim Pesch Sistig Sötenich Steinfeld Tondorf Zingsheim Pfarrbriefe Gruppen Messdiener/-innen Jugendpastoral MAV des KGV Wallfahrten Hl.Hermann-Josef Fördervereine Kirchenjahr Bildergalerie Links |
St. Stephan In einer Urkunde aus 1214 wird über den Gottesdienst in der Kapelle Sistig berichtet, als Konrad von Schleiden der Abtei Steinfeld Einnahmen seiner Untertanen urkundlich bestätigte. Dreimal wöchentlich feierte ein Prämonstratenser aus Steinfeld die hl. Messe mit der Gemeinde Sistig. Auch Taufen, Brautämter und Exequien konnten in der Kapelle gehalten werden, dennoch war sie stets Annex der Pfarrkirche Steinfeld. So blieb es, bis unser Gebiet nach dem Frieden von Lunéville französisch wurde. 1802 wurde Sistig Pfarre im Kanton Schleiden, der zum Bistum Lüttich gehörte. 1818 kam u. a. dieser Kanton an das Bistum Aachen. Von 1827 an gehört die Pfarre zum Dekanat Steinfeld. 1972 kam Rinnen von Sistig an die neue Pfarre Sötenich. Pfarrbezirk: Pfarrkirche zum hl. Erzmärtyrer StephanusÜber die 1214 erwähnte Kapelle ist nichts bekannt. 1901 wurde eine spätgotische einschiffige Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen. Den Bauplan einer neuen Kirche entwarf für Pfarrer Hüllenkremer der Religionslehrer Professor Joseph Prill aus Essen. 1941-1948 malte Ernst Jansen-Winkeln, Mönchengladbach, die Kirche aus zur sog. Sistiger Bilderbibel. 1981 wurde die Malerei restauriert und die Kirche 1987 renoviert. Dreischiffiger Kalksteinbau im Spitzbogenstil, die Seitenschiffe sind etwas niedriger als das Mittelschiff und haben geraden Abschluss, das Mittelschiff hat Chorjoch und dreiseitig geschlossenen Chor, dreigeschossiger Turm vor dem nördlichen Seitenschiff. 290 Sitz- und 150 Stehplätze. Glocken: fis' aus 1513; Gregor von Trier; a' h' aus 1952, August Mark, Brockscheid. Orgel: elektrische Traktur, aus 1956, 1981 umgebaut, Josef Weimbs. - Hochaltar, Mensa, Stein, aus 1908. - Seitenaltäre aus ca. 1910. - Taufstein, Marmor, Messingdeckel, H. 175 cm, aus ca. 1800. - Kruzifix, Holz, H. 90 cm, aus18. Jh.- Figuren: Madonna mit Kind und hl. Josef, aus 20. Jh.; hl. Quirinus, Holz, H. 110 cm, aus 18. Jh.; hl. Stephanus, Holz, H. 105 cm, aus 1975, Oberammergau; hl. Theresa von Ávila, Gips. - Kerzenständer, Eisen, H. 165 cm, aus etwa 16. Jh. - Fenster, Ernst Jansen-Winkeln. - Ziborium, Silber vergoldet, H. 30 cm, aus ca. 1700. - Strahlenmonstranz, aus 18. Jh. - Kruzifix auf Vortragekreuz, Holz, H. 73 cm, aus 16. Jh. - Violettes Messgewand mit Figurenborte, aus 15. Jh., Köln. Kapelle zum hl. Märtyrer Sebastian in WollenbergDie erste Kapelle war zur Zeit der Pest von einem Wollenberger namens Potentinus Buß gestiftet. 1772 wurde sie nach einem Brand wieder aufgebaut. 1811 war sie so baufällig, dass das Generalvikariat Lüttich den Abbruch nahelegte. 1833 machte das Kölner Generalvikariat den gleichen Vorschlag. Auf Initiative von Matthias Buß wurde für die Wiederherstellung der Kapelle gesammelt und 1848 konnte sie benediziert werden. 1921 legte man in Wollenberg einen eigenen Friedhof an. Im Kriegsjahr 1945 wurde die Kapelle zerstört und anschließend bis 1949 wiederaufgebaut. Sie ist verputzt, hat gerade abschließenden Chor, einen Turm über dem Giebel und eine Vorhalle. - 57 Sitz- und 100 Stehplätze. Quirinusbrunnen, Bruchstein, mit Quirinusfigur; 1985 errichtet an Stelle des 1926 verschwundenen Brunnens; um 1700 ist bereits Segnung des Quirinuswassers in Sistig nachgewiesen. Wegkreuz, Ecke Kalkgasse/Kaller Str., Blaustein, H. ca. 350 cm, aus etwa 1879. Bildstock: an Straße nach Diefenbach, an der Bundesstr. 258, an der Straße Richtung Oberbusch, an der Straße nach Wollenberg. Pfarrhaus aus 1908, 1957 restauriert. |
Kirchenführer
|
|