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St. Sebastian, Wollenberg


Kapelle zum hl. Märtyrer Sebastian in Wollenberg

Die erste Kapelle war zur Zeit der Pest von einem Wollenberger namens Potentinus Buß gestiftet. 1772 wurde sie nach einem Brand wieder aufgebaut. 1811 war sie so baufällig, dass das Generalvikariat Lüttich den Abbruch nahelegte. 1833 machte das Kölner Generalvikariat den gleichen Vorschlag. Auf Initiative von Matthias Buß wurde für die Wiederherstellung der Kapelle gesammelt und 1848 konnte sie benediziert werden. 1921 legte man in Wollenberg einen eigenen Friedhof an. Im Kriegsjahr 1945 wurde die Kapelle zerstört und anschließend bis 1949 wiederaufgebaut. Sie ist verputzt, hat gerade abschließenden Chor, einen Turm über dem Giebel und eine Vorhalle. - 57 Sitz- und 100 Stehplätze. Quirinusbrunnen, Bruchstein, mit Quirinusfigur; 1985 errichtet an Stelle des 1926 verschwundenen Brunnens; um 1700 ist bereits Segnung des Quirinuswassers in Sistig nachgewiesen. Wegkreuz, Ecke Kalkgasse/Kaller Str., Blaustein, H. ca. 350 cm, aus etwa 1879. Bildstock: an Straße nach Diefenbach, an der Bundesstr. 258, an der Straße Richtung Oberbusch, an der Straße nach Wollenberg. Pfarrhaus aus 1908, 1957 restauriert.