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Miteinander auf dem Weg ...

Glauben ist ein Weg. Und zwar ein gemeinsamer Weg. Wer unterwegs sein will auf dem Weg des Glaubens, der braucht den anderen und der braucht die Gemeinschaft der Glaubenden.

Schon die Zusage des uns allen geltenden Heilswillen Gottes, die Einladung, der Ruf zum Aufbruch aus unsern festgefahrenen Positionen, schon dies fällt nicht einfach vom Himmel, sondern trifft uns durch andere Menschen, ohne die wir gar nicht zum Glauben kämen und nur schwerlich auf dem Weg des Glaubens bleiben könnten.

Wir können nämlich diesen Weg kaum allein gehen. Denn allein wird man leicht müde und mutlos. Der verborgene Gott zeigt sich ja häufig genug nicht so, wie wir es uns wünschen. Ja, wir allein würden ihn oft nicht entdecken, wenn uns nicht andere ihre gläubige Erfahrung und Sicht mitteilten.

Allein bleibt man gerne auf halbem Weg stehen oder liegen. Jeder braucht dann und wann den Anstoß und die Ermutigung durch andere, die ihn wieder eine Wegstrecke mitnehmen. Jeder kommt einmal in die Situation, dass er zum Beispiel nicht mehr beten kann und dankbar ist, wenn nebenan einer ist, der es noch vermag, der es für ihn mittun und an dem er sich ein wenig halten kann.        
Wilhelm Kempf


Sinn und Ziel dieses Wallfahrtskalenders

Wallfahren ist „modern“: ob nach Santiago oder Rom, Trier oder „nur“ zum Nachbarort- Wallfahrten erfreuen sich auch heute und gerade auch für junge Menschen großer Beliebtheit. Auch in unseren Gemeinden brechen jährlich viele Pilger/innen zu den verschiedensten Wallfahrtszielen auf, um dort zu beten, bitten und die Gemeinschaft mit anderen Christen zu erfahren.

Diese Wallfahrten bedeuten einen großen Schatz im geistlichen Leben unserer Gemeinden. Diesen Schatz zu entdecken, ihn für die eigene aber auch Nachbar- Gemeinde sichtbar zu machen und einzuladen, an ihm teilzunehmen, ist Ziel dieses Kalenders. Er soll die Vielfalt der Traditionen in unseren Gemeinden offen legen, über Wallfahrtsziele und deren Hintergründe informieren und die Mitglieder unserer Pfarren einladen, an den Wallfahrten der eigenen Gemeinde, aber vielleicht auch einmal an der Fahrt oder dem Bittgang der Nachbargemeinde teilzunehmen. Denn: „Wer unterwegs sein will auf dem Weg des Glaubens, der braucht den anderen und der braucht die Gemeinschaft der Glaubenden.“

Ich wünsche Ihnen einen ein anregendes Stöbern in diesem Wallfahrtskalender und bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Klinkhammer, Frau Reetz, den Herren Hamelmann, Hövel, Pütz, Steyer, Ulmer und Zander sowie bei meiner Frau Alice Toporowsky für die tatkräftige Unterstützung bei der Erstellung.

Pastoralreferent Georg Toporowsky