GdG Info  Aktuelles  Pfarrbüros  GdG-Team  Sakramente u. Anlässe   Intranet  Impressum 

 Start 

 Bouderath 
 Dottel-Scheven 
 Frohngau 
 Kall 
 Keldenich 
 Krekel 
 Marmagen 
 Nettersheim 
 Pesch 
 Sistig 
 Sötenich 
 Steinfeld 
 Tondorf 
 Zingsheim 

 Pfarrbriefe 
 Gruppen 
 Messdiener/-innen 
 Jugendpastoral 
 MAV des KGV 
 Wallfahrten 
 Hl.Hermann-Josef 
 Fördervereine 
 Kirchenjahr 
 Bildergalerie 
 Links 


St. Luzia, Engelgau

St. Servatius Ahekapelle


Filialkirche zur hl. Märtyrerin Luzia in Engelgau

Wahrscheinlich stammt der Turm der heutigen Kapelle noch von dem ersten Gotteshaus aus der spätgotischen Zeit. An diesen Turm wurde im 18. Jh. in gleicher Breite ein Schiff angebaut, dessen Altarraum dreiseitig schloss. Da diese Kapelle nicht mehr ausreichte für die Gemeinde, wurde das Schiff 1934 durch ein neues ersetzt nach Plänen von Rolf Distel, Köln. Vor 1973 erhielt die Kapelle einen neuen Zelebrationsaltar, der am 3. Mai 1987 geweiht wurde. Bruchsteinsaalbau mit Querhaus als Abschluss im Osten und vorgebautem Westturm. Das Langhaus hat zwei, das Querhaus drei Fensterachsen; flache Holzdecke. 120 Sitz- und 100 Stehplätze. Glocken: d" und gis" aus 1410 (od. 18), Gießer Joiris. -Zelebrationsaltar, Br. 200 cm, T. 80 cm, H. 101 cm, aus 1987. -Tabernakel, Peter Bücken, Kohlscheid. - Antependium des ehem. Hochaltars (in der Sakristei) mit Kreuz, H. 68 cm, und Figuren des hl. Servatius, H. 68 cm, und des hl. Stephanus, H. 64 cm. - (Muttergottesaltar aus 17. Jh., jetzt in Kloster Knechtsteden). - Pietà, Holz, H. 50 cm, aus 15. Jh. - Vortragekreuz, Messing, H. 50 cm, aus 17. Jh. - Servatius-Reliquiar. - Luzia-Reliquiar. Kapelle zum hl. Bischof Servatius, "Ahekapelle" in Engelgau Die einsam gelegene Kapelle ist auf einen Bau aus römischer Zeit gebaut. Es soll sich hier ein „kleines Dorf" befunden haben. An dem spätgotischen Chor baute man im 18. Jh. ein niedrigeres Langhaus. 1927 wurde die Kapelle instand gesetzt und 1965 unter Bauleitung von Georg Lünenborg restauriert. Eine umfassende Reparatur nach Plan von Peter Müller, Schleiden, wurde 1987 durchgeführt. - Es ist nicht bekannt, seit wann die Ahekapelle Ziel einer Wallfahrt ist. Der Wallfahrtstag ist der 13. Mai. Der hl. Glaubensbote Servatius war auch Patron der Postillone, die daher durch Wortverschleiß von Servatius "Schwager" genannt wurden. Bruchsteinbau mit Chorteil und dreiseitig geschlossenem Chor im Osten, mit hohen abgetreppten Strebepfeilern, das hohe Dach ist im Westen abgewalmt, der Chorteil hat Kreuzrippengewölbe, in der Südwand Sitznische, in der Nordwand Sakramentsnische; das niedrigere Schiff in zwei Fensterachsen hat Pliestertonnengewölbe. 45 Sitz- und 50 Stehplätze.

Glocke (im Chordach) aus 1410, Gießer Johann von Karsogino. -Altar, Holz, B. 169 cm, T. 107 cm, H. 307 cm, aus 17. Jh., (mit Ölgemälde Martyrium römischer Soldaten, als Bekrönung Figur eines heiligen römischen Feldherrn, gestohlen 1966 u. 1974), auf dem Antependium Gemälde des hl. Servatius, umgeben von einem Rosenkranz, 142 x 84 cm (Stiftung von Chrisanthus Salffman 1736). - Holzfigur des hl. Servatius, H. 62 cm, aus 15. Jh. Pfarrhaus aus ca. 1840; renoviert und ausgebaut 1957 und 1977. Pfarrheim aus 1977/78, Architekt Peter Müller, Olef. Anschrift: Kath. Kirchengemeinde, St. Peter, Zingsheim, Kirchstr. 24, 53947 Nettersheim, Tel.: 024 86/219, Kostenstelle: 0815670 Pfarre mit 1214 Katholiken HWS, 24 NWS und 33 Nichtkatholiken. Wallfahrten nach Barweiler und zur Ahekapelle.