Verabschiedung von Diakon Wenzler

Diakon Wenzler Hermann Josef Kolleg (c) Hermann Josef Kolleg

Liebe Pfarrangehörigen, liebe Kirchenbesucher-Innen,

heute möchte ich mich – auch im Namen des Seelsorgeteams und sicher auch in Ihrem Namen - herzlich bedanken bei Herrn Diakon Friedrich Wenzler. Nach seinem Einsatz im Erzbistum Köln war er bereit, seine Diakonen-Tätigkeit in unseren Steinfelder Pfarrgemeinden fortzuführen. Seit dem 01. Juni 2003 war er hier seelsorglich tätig. Kurz vor seinem 80. Geburtstag, am 20. März d.J., fasste Herr Diakon Wenzler den Entschluss, seinen Dienst zu beenden.

Er hat bei heiligen Messen assistiert, Wortgottesdienste geleitet, Kranke besucht und ihnen die Hauskommunion gebracht. Er hat Beerdigungen übernommen, Taufgespräche geführt, Tauffeiern gehalten und gepredigt. Auch an Dienstgesprächen nahm er teil.

Auf all das und auf sein Glaubenszeugnis, das er an vielen Orten und vielen Menschen gegenüber gegeben hat, schaue ich/schauen wir dankbar zurück. -

Was war Herrn Diakon Wenzler wichtig?

Es lag ihm viel an unserer Kirche. In allem, was er getan hat, war ihm das Wohl der Kirche wichtig. Egal, in welcher Lage sich unsere Kirche befand und befindet, stand und steht er immer auf ihrer Seite. Ich habe ihn als loyalen und gewissenhaften Mitarbeiter kennen- und schätzen gelernt. Auch für mich persönlich war er eine große Hilfe, mit dem ich mich freundschaftlich verbunden fühle.

Mein Dank gilt auch seiner Ehefrau Karin Klesy-Wenzler, die zu allem, was er gemacht hat, stand, und ihn stets darin unterstützt hat. Nicht zuletzt durch ihre künstlerische Arbeit. Sie hat einige liturgische Gewänder entworfen und der Pfarrgemeinde Steinfeld geschenkt.

Zusammen mit ihrem Ehemann hat Frau Klesy-Wenzler mehrere Installationen zu vorösterlichen Fastenzeiten gefertigt. Zu diesen Werken hat Herr Diakon Wenzler erläuternde Predigten gehalten. Herr Diakon Wenzler war und ist vielseitig interessiert und begabt. Ich konnte mich gut mit ihm und seiner Ehefrau über die unterschiedlichsten Themen austauschen, dienstlich und privat.

Nun beginnt er seinen wohlverdienten Ruhestand. Einerseits bedauere ich seine Entscheidung, andererseits kann ich auch sein Anliegen gut verstehen.

Ich wünsche/wir alle wünschen Herrn Diakon Wenzler und seiner Gattin weiterhin gute Gesundheit, Zeit für ihre Familie und ihr künstlerisches Schaffen und Gottes Schutz und Begleitung auf dem weiteren Lebensweg.

Wieslaw Kaczor, Pfarrer