Orgelvesper an der Basilika Steinfeld

Orgelvesper an der Basilika Steinfeld

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Sonntag, 31. März 2019 16:00

Orgelvesper - Sonntag, 31. März 2019, 16 Uhr

Am Sonntag, 31. März findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika die zweite Orgelvesper im neuen Jahr statt. Der Organist der Stadtkirche St. Jacob in Burghausen, Heinrich Wimmer, ist der Ausführende dieses Konzertes. Er wird an der historischen König-Orgel Werke von Bach, Buxtehude, Mozart, Poglietti und Walther zu Gehört bringen. Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei,  um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Konzertprogramm


Heinrich Wimmer, geboren am 23. Juni 1964 in Altötting/Oberbayern, absolvierte seine kirchenmusikalischen Studien zunächst an der Fachakademie für Katholische Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg, wo u. a. der damalige Passauer Domorganist Walther R. Schuster und KMD Karl Norbert Schmid (Orgel), Prof. Dr. Hermann Schroeder (Theorie) und Dr. Oskar Sigmund (Klavier und Theorie) zu seinen maßgeblichen Lehrern zählten. Weiterführende Studien im Hauptfach Orgel betrieb er anschließend bei Prof. Klemens Schnorr an der Staatlichen Hochschule für Musik in München, die er 1989 mit der Künstlerischen Staatsprüfung (Konzertdiplom) und 1991 mit dem Meisterklassendiplom absolvierte.

Ab seinem 14. Lebensjahr wirkte Heinrich Wimmer als Organist an den verschiedenen Kirchen seiner Heimatstadt Altötting. 1985 wurde er Organist an der Stadtpfarrkirche St. Jacob zu Burghausen/Salzach und 2014 auch an der Klosterkirche Raitenhaslach und an der Wallfahrtskirche Marienberg mit ihrer historischen Bayr-Orgel von 1769. Seit 2015 ist er auch als Regionalkantor in der Diözese Passau tätig.

Bei seinen zahlreichen Konzerten, die ihn nicht nur in viele deutsche Städte, sondern auch wiederholt nach Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Rußland, England, Schweden, Dänemark, Finnland, Belgien, Polen, Spanien, Israel, China, Südkorea, in die ehemalige DDR, die Schweiz, die Tschechische Republik, die Niederlande und ins Baltikum führten, spielte er u. a. das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Max Reger. Ferner gilt sein besonderer Einsatz der süddeutschen Barockmusik, der französischen Klassik, aber auch der deutschen und französichen Romantik (Reubke, Rheinberger, Franck, Guilmant, Vierne und Dupré).

Über 150 Orgelkompositionen seines ehemaligen Lehrers Oskar Sigmund, aber auch anderer zeitgenössischer Komponisten (Heinz Benker, Harald Genzmer, Gertraud Kaltenecker, István Koloss, Augustinus Franz Kropfreiter, Otto Dunkelberg, Michael Kuntz, Ernst Kutzer, Herbert Paulmichl, Hans Ludwig Schilling, Karl Norbert Schmid, Hermann Schroeder) hat Heinrich Wimmer bei internationalen Festivals u. a. in Paris, Viry-Châtillon, Bordeaux, Montpellier, Clermont-Ferrand, Narbonne, Béziers, Caen, Prag, London, Salzburg, Villach, Budapest, Bern, St. Gallen, Kaliningrad, Moskau, Sankt Petersburg, Twer, Hermannstadt, Kronstadt, Uppsala, Luleå, Tampere, Turku, Maribor, Zagreb, Bozen, Leipzig, München, Nürnberg, Köln, Frankfurt/Main, Freiburg/Breisgau, Fulda, Wiesbaden, Braunschweig, Rostock, Greifswald, Dresden, Erfurt, Magdeburg, Berlin, Stralsund, Rønne/Bornholm, Schwerin, Rīga, Stettin, Breslau, Hong-Kong, Seoul, Jerusalem, Bethlehem, Barcelona und El Médano/Teneriffa ur- und erstaufgeführt.

Als Herausgeber und Autor publizierte Heinrich Wimmer wissenschaftliche Beiträge über Orgelmusik, sowie biographische Studien über Komponisten bei u. a. Fachverlagen in Regensburg, München/Tutzing, Freiburg/Breisgau, Stuttgart und Wien/Bozen. Neben zahlreichen Rundfunk-Aufnahmen spielte er bisher 24 CDs ein.