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29. & 30. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr „B“

Wer möchte heutzutage noch dienen? Dienen ist in unserer Gesellschaft kein Thema, aber für uns Christen schon! Für uns Menschen hat Gott sich erniedrigt, er hat seinen Sohn zu uns herab gesandt und sein Leben wurde für uns Menschen als Lösegeld hingegeben. Somit hat er sich in den Dienst der Menschen gestellt. Wir sollen füreinander da sein und nicht gegeneinander. „Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“ Mk 10,45 Auch wenn es uns oftmals schwer fallen wird, anderen zu dienen, in der Liebe liegt die Kraft, die uns zusammenhält. Liebe ist Dienst und nicht Forderung. Liebe bedeutet alles miteinander zu teilen, in guten und weniger guten Zeiten. Selbst der blinde Bettler, von dem wir am 30. Sonntag im Jahreskreis hören werden, hat das Recht Jesus anzusprechen. Jedoch glauben einige, die mit Jesus ziehen, dass er die Ordnung störe. Aber Jesus lässt ihn herbei kommen. Nach der Frage, was kann ich für dich tun, spricht der Blinde seine Bitte aus und Jesus sagt: Geh! Doch der, dem die Augen aufgehen, bleibt bei Jesus und geht den Weg von Jericho nach Jerusalem mit. Gehen auch wir mit auf dem Weg, den Jesus für uns gegangen ist, lassen wir uns begeistern durch seine Liebe und Taten. In diesem Sinne eine von Gottes Liebe erfüllte und segensreiche Zeit.