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32. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr „B“

Alltäglich sehen wir in den verschiedenen Medien wie wir Menschen zum Spielball unserer selbst werden. Aber auch große Not wie Hunger, Krieg und Krankheit machen uns hilflos. Wir Menschen, die wir von Technik und Industrie leben, wissen was es bedeutet wenn der Handel stockt, die Wirtschaft in die Krise stürzt. – Im Evangelium des heutigen Sonntages gibt eine arme Witwe ihr letztes Geld was sie besitzt als Opfergabe für den Tempel, aber selbst diese zwei kleinen Münzen sind dann mehr als wenn ein Reicher von seinem Überfluss gibt, denn bei Gott zählt der Mensch der sich selbst gibt. Sie baut auf die Größe Gottes. „Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich“  Mt 5,3 – Ich wünsche uns, dass auch wir Gottes Größe erkennen und uns nicht einschüchtern lassen von denen die glauben ohne Gott ihr Leben zu meistern. Ohne Gott wird eines Tages jeder Mensch zum ICH – Mensch, er wird die Not der Anderen nicht mehr erkennen! – Tun wir der Witwe gleich und handeln so nach Gottes Willen. Möglichkeiten hierfür gibt es sicherlich mehr als genug…

Evangelium vom Sonntag:
Mk 12,38-44 / klick