Impuls zum vierten Sonntag in der Fastenzeit (A) 2026 LAETARE

Bild 4. Sonntag in der Fastenzeit 2026 A (c) ejo
Bild 4. Sonntag in der Fastenzeit 2026 A
Datum:
Mo. 9. März 2026
Von:
ejo

Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung. Jes 66,10-11

Impuls zum vierten Sonntag in der Fastenzeit (A) 2026

 

Augenlicht

und

Himmelslicht

 

du stehst

auf der Erde

 

deine Augen

richten sich auf das Irdische

 

schau hin

zum Himmlischen

 

nicht abgehoben

ohne Bodenhaftung

 

nicht freischwebend

sondern eingebunden

 

deine Augen

lichten sich hin zum Himmel

 

aus dem Dunkel

in das Licht

 

Gebet

Guter Gott, du leuchtest als himmlisches Licht in unser Leben. Vertreib mit deinem Licht alle Finsternis. Wecke unsere Sinne für deine Gegenwart. Lass unsere Augen über den äußeren Schein hinausschauen und von deinem Licht erleuchtet sein. Mögen wir durch dich zur Klarheit des Leben finden. Darum bitten wir durch dich Gott, der du zum Licht unseres Dasein geworden bist und der du wirkst durch deinen Sohn, unseren Herrn und Bruder, und den Heiligen Geist in Zeit und Ewigkeit.

 

Segen

Gottes himmlisches Licht öffne deine Augen, erleuchte deine Sichtweise.

Gottes Kraft stärke dir den Rücken für die unbequemen Fragen.

Gottes Geist führe dich zur Einsicht in die Botschaft des  Jesus von Nazareth.

So segne euch und alle die ihr im Herzen tragt:

+ Vater, + Sohn und  + Heiliger Geist. Amen.

 

Predigt (Impuls) 2026

Nun kann der  ( junge) Mann sehen. Ihm ist von Jesus das Augenlicht geschenkt worden. Im Laufe  der Geschichte muss er sich vor den Leuten und den Pharisäer rechtfertigen. Vielleicht kennen wir so etwas aus unserem eigenen Leben. Es geschieht etwas was über unseren Horizont hinaus geschieht. Wir kommen mit unseren Argumenten an eine Grenze. Wir müssten eigentlich zugeben, es sprengt unsere Vorstellungen. Doch so schnell wollen wir uns nicht geschlagen geben. Der (junge) Mann, weiß was mit ihm geschehen ist. Er kann etwas, was er in seinem ganzen Leben nicht konnte, sehen. Dieses „Sehen“ geht von jemand aus, der nicht von dieser Welt ist. Von sich selbst sagt Jesus. „Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ Nur dieses Licht vermag das, was nun geschehen ist. Dabei geht es  hier um mehr, als um eine Blindenheilung. Es ist die Botschaft an uns, dieses Licht, Gott, wirkt in der Welt. Uns allen sollen buchstäblich die Augen auf gehen. In Jesus Christus offenbart sich der wirkende Gott in dieser Welt. Das himmlische Licht füllt nicht nur die dunklen Augenhöhlen mit dem himmlischen Licht, sondern die an ihren Vorstellungen festhaltende Welt wird mit diesem Licht erfüllt. Doch dieses Licht leuchtet. Aber nicht jede, jeder wird erleuchtet. Wenn sich Gott der Welt zuwendet, sich offenbart, dann braucht er Augen (Sinne), die bereit sind sich überraschen zu lassen.